Hier findet Ihr in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Erfahrungsberichte und nützliche Hilfestellungen zur Verwendung und zum Einsatz der verschiedenen Spielzeuge, die ich in meinem Laden anbiete.
Unterstützt von Enya und Heike, lade ich Euch ein, immer wieder vorbeizuschauen und Neues zu entdecken.
Viel Spaß beim Stöbern!

Hallo, ich bin Enya!
Wie Ihr alle vielleicht schon wisst, habe ich einen neuen Job als Produkttesterin!
Damit Ihr also eine Idee habt, wer die ganzen Sachen für Euch testet, will ich mich mal kurz vorstellen:
Ich bin ein Hovawart-Mädchen, wie es im Buche steht.
Neugierig, aber auch etwas vorsichtig, natürlich ziemlich ungestüm – trotz meiner 8 Jahre – und ich mag Futterspiele, Turnen und noch einiges mehr.
Aber das soll jetzt erst mal reichen, denn vielleicht werdet ihr mich ja noch besser kennen lernen?!
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Unterstützt werde ich von meiner Animateurin Heike.
Sie packt die Sachen für mich aus und zeigt mir – wenn nötig in kleinen Schritten - wie ich Spaß haben kann.
Denn manche Dinge finde ich erst mal gruselig oder sie sind mir zu kompliziert und dann habe ich keine Lust mehr!
Aber meistens bekommt sie das so gut hin, dass ich mich schon auf die nächste Spieleinlage freue.
Kein Wunder, denn dafür habe ich sie gehörig oft zur Schule geschickt:
Sie ist ganzheitliche Hundetrainerin – d.h sie schaut immer ganz genau,wie sie mich in allen Bereichen fördern und unterstützen kann. So kann ich mich stressarm und optimistisch in Eurer Menschenwelt zurechtfinden.
Da sie auch Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin ist, hat sie auch mein körperliches Wohlbefinden immer im Blick und weiß, was zu tun ist, wenn es mir mal nicht so gut geht.
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Genug geplaudert! Das nächste Mal geht es los mit dem ersten Futterpuzzle! Ich freu mich und bis bald, Eure Enya!
Memory – Einstieg in das Thema Futterspielzeug
Spiel soll Spaß machen! Es sollte nicht frustrieren, ängstigen, überfordern oder andere negative Gefühle auslösen!
Das hört sich erstmal einfach an, aber …
…. all das muß man auch bei seinem Hund erkennen können! Deshalb ist es eine gute Idee, einfach anzufangen und dem Hund die Möglichkeit geben, aussteigen zu können ohne schlechte Gefühle.
(Nicht an die Leckerchen zu kommen, weil das Spiel zu schwer ist, erzeugt definitiv schlechte Gefühle.)
Anhand dieses Memory-Spiels von Nina Ottosson – das es so leider nicht mehr im Handel gibt - will ich euch mal eine Möglichkeit zeigen, wie man starten kann:
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- Alle Verstecke öffnen und einige Leckerchen hinein legen.
- Das Spiel dem Hund so hinstellen, dass der Hund es gut erreichen kann:
→ in passender Höhe (evtl. erhöht um den Pfoteneinsatz zu minimieren oder für Hunde, die nicht gut den Boden erreichen können)
→ rutschfest / auch für den Hund möglichst rutschfrei
- In der zweiten Runde einige Mulden locker mit den Knochen abdecken, sodass der Hund sie ganz einfach mit der Nase beiseite schieben kann. Einige Mulden bleiben noch offen.
- Das kann man jetzt nach und nach steigern, bis man eine Mulde richtig verschließt und den Rest nur locker abdeckt.
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- Habt Geduld und lasst den Hund ausprobieren. Wenn er einen guten Weg probiert, könnt Ihr ihn gerne stimmlich loben.
- Wenn er es dann geschafft hat, könnt Ihr Euch mit ihm freuen und ihm evtl. noch ein weiteres Leckerchen in die gerade geöffnete Mulde legen.
→ Generell lieber kurze Spieleinheiten und nicht zu schwer. Erfolg haben macht einfach Spaß!
→ Ein Schnüffelteppich in der Nähe Eures Spielbereichs ist oft hilfreich. Ihr könnt ein paar Leckerchen einstreuen, wenn Ihr das Memory neu bestücken wollt und vor allem, wenn Ihr Eure Spieleinheit beenden wollt.
Wenn Euer Hund zwischendurch den Schnüffelteppich aufsucht, streut Ihr bitte auch einige Leckerchen ein. So baut Ihr ganz nebenbei ein Exit-Target auf: der Hund sucht den Schnüffelteppich auf, wenn es ihm zu viel oder zu schwer wird, oder er eine kurze Auszeit braucht. Das sind wichtige Informationen für euch, um euer Spiel noch besser an euren Hund anzupassen.
Eine Sache ist dabei noch wichtig: Ihr solltet im Schnüffelteppich und im Memory die gleichen Leckerchen verwenden!
So vermeidet Ihr Frust und steigende Erregung bei Eurem Hund!
Jetzt wünsche ich Euch und Euren Hunden viel Spaß beim gemeinsamen Spiel,
Heike

Schaut Euch gerne das Video dazu an, wenn Ihr mögt
Kategorie „Slow Feeder“ - Futterspielzeug
Heute möchte ich euch über ein Futterspielzeug von Nina Ottosson berichten. Ich finde den Namen nicht besonders treffend, es heisst „Lickin‘ Layers“. Vom Schwierigkeitsgrad her stuft sie es in Level 2 von 4 ein. Es wird auf der Verpackung als „3 Ebenen mit drehendem Leckerli-Spaß“ beschrieben. Jetzt wisst ihr bestimmt genau, was euch erwartet, oder?
So, jetzt will ich mal was dazu sagen bzw. euch ein paar Bilder zeigen:





Ich kann in 3 Ebenen Futter in den Mulden finden. Um an alles heran zu kommen, kann ich mit meiner Nase alle Ebenen ganz leicht gegeneinander verschieben. Das macht natürlich Geräusche, aber an die habe ich mich schnell gewöhnt.Trotz Gummirand unten drunter konnte ich das ganze etwas verschieben,lag vielleicht an unserem Teppich.
Ich habe bis jetzt Feuchtfutter und trockene Leckerchen finden können.
Bei dem Feuchtfutter musste ich mich ordentlich anstrengen um alles schön sauber zu schlecken.
Für eine Portion von ca. 200 g Feuchtfutter habe ich ca. 15 min gebraucht und noch eine kurze „Nachkontrolle“ – man soll ja kein Essen wegwerfen!
Die Reste hat Heike dann raus geputzt. Damit war sie aber ganz schnell fertig!
Sie hat nur gesagt: „Schade, dass man nicht alles in die Spülmaschine stellen darf.“
Mein Fazit: Mir macht dieses „Futterding“ Spass. Wenn ich es leer irgendwo rumstehen sehe, muß ich mich sofort davor setzen und warten bis ich wieder was finden darf!
Ich bin dann mal wieder weg, eure Enya!
Zusammenfassung für Eilige:
- Gewicht (alle drei Ebenen zusammen): 770 g
- Durchmesser: 26 cm, Höhe: 6 cm
- Material: stabiler Kunststoff, laut Hersteller: aus lebensmittelechten Materialien, frei von BPA, PVC und Phthalat
- An der Unterseite ist ein rutschhemmender Gummiring fest angebracht. Aber je nach Unterlage reicht das nicht aus, um einen sicheren Stand zu gewährleisten. Bei stürmischen Hunden sollte man ein Auge darauf haben.
- Lässt sich leicht auseinander bauen und einfach reinigen (Laut Verpackung nur mit milder Seife und Wasser)
- Die Ebenen lassen sich leicht gegeneinander verschieben, machen dabei aber Geräusche (Vorsicht bei geräuschempfindlichen Hunden). Es sollten auch kleine Hunde damit zurecht kommen. Für Hunde mit breiten Schnuten kann es schwierig werden, da der Ausschnitt in den oberen beiden Ebenen an der engsten Stelle nur ca. 4 cm breit ist (siehe: weiße Markierung im Bild. Man könnte zunächst nur in die äußeren Mulden Futter geben und ausprobieren, wie weit die „Zungenfertigkeit“ ausreicht um auch an die inneren Mulden zu gelangen.
- Die Mulden können einiges an Feucht- und Trockenfutter aufnehmen (mit Enyas 200 g Feuchtfutter waren vielleicht 1⁄4 der Mulden befüllt)
- Es gibt eine kleinere Ausführung für Welpen bzw. kleinere Hunde und Katzen mit einem Durchmesser von ca. 16 cm

Schaut Euch gerne noch das Video dazu an, wenn Ihr mögt
Schnüffelteppiche, Kartons und Packpapier
Kartons und Packpapier! Viele von uns bekommen sie zuhauf und meistens wandern sie nach dem Auspacken ins Altpapier. Aber man kann ihnen vorher noch ein weiteres „Leben“ schenken und damit viel Spaß für unsere schnüffelbegeisterten Vierbeiner schaffen!
Zum Kennenlernen könnt Ihr den geöffneten Karton einfach auf den Boden stellen und ein paar Leckerchen rein und
drumherum streuen. Und dann schaut Ihr, was Euer Hund macht. Bei den ersten Versuchen bin ich immer dabei geblieben um den Karton festzuhalten, wenn er zu doll rutscht und Enya das gruselig findet.
Dann bin ich dazu über gegangen, den Karton zu präparieren:
- eine alte Wolldecke locker rein legen oder auch mal reinstopfen
- einen Schnüffelteppich reinlegen (das mache ich fast immer, wenn der Hund in den Karton reinsteigen soll, damit er nicht auf der glatten Pappe ausrutscht)
- Löcher reinschneiden für Toilettenpapierrollen oder Packpapier
....
Ihr werdet merken, je mehr Ihr ausprobiert desto mehr Ideen werdet Ihr bekommen.
Seid aber bitte nicht enttäuscht, wenn Euer Hund Eure Begeisterung nicht von Anfang an teilt.
Geht in kleinen Schritten vor und euer Hund wird immer mutiger werden.
Zum Start habe ich Euch mal ein paar meiner Ideen fotografiert:


- Hier habe ich eine Wolldecke locker in einen Karton gelegt. Es entstehen automatisch viele Verstecke und Euer Hund kann richtig in der Decke wühlen und kratzen. Ihr könnt natürlich auch unter der Decke Leckerchen verstecken.​

- Der Schnüffelteppich ist fest in einen deutlich kleineren Karton gestopft. Dadurch fallen die Fransen nicht so leicht auseinander und Euer Hund muss sich etwas mehr anstrengen. Auch Verstecke unter dem Teppich sind möglich.​

- Die Löcher in diesem Karton sind passend für Klopapierrollen. Ich habe mit einer leeren Rolle alle Löcher angezeichnet und mit einem scharfen Teppichmesser alles ausgeschnitten. Anschließend habe ich alle Schnittränder nochmal mit einem Finger platt gedrückt, um evtl. scharfe Kanten zu glätten.

-Dann kommt unten ein Schnüffelteppich rein, Toilettenpapierrollen, Packpapier und eine Brottüte werden in die Löcher gesteckt und schwups hat man viele Leckerchenverstecke. Für Hunde, die gerne „zerfetzen“ ist sowas perfekt. Sie haben Spass und wir müssen uns nicht ärgern, dass teure Spielsachen „ihr Leben lassen“ mussten.


Schaut Euch gerne noch die Videos dazu an, wenn Ihr mögt

Ludwig hat Heikes Idee gleich mal ausprobiert und war nach 10 Minuten auspacken und Leckerli suchen glücklich und müde




Schnüffelteppiche und Schnüffelbälle haben wir in verschiedenen Größen und Farben im Laden.
Es lohnt sich auf jeden Fall, mehrere davon zu haben, da sie in vielen Situationen sehr hilfreich sind.
Ihr könnt so einen Karton (mit Schnüffelteppich) natürlich mit allem möglichen befüllen und Kekse suchen lassen:
- mit Hundespielzeug- mit Bällen- mit Laub, Zapfen und Reisig (vielleicht eher eine Outdoor-Variante?)
Achtung: auf Kastanien und Eicheln würde ich verzichten- mit Handtüchern oder Waschlappen- mit Socken- mit leeren PET-Flaschen, für Profis können auch Leckerchen in die Flaschen(Die Flaschen machen ordentlich Lärm! Für geräuschempfindliche Hunde erst nur eine Flasche und sonst mit weichem Material, z.B. Socken, auffüllen. Wenn das gut geht und der Hund fein damit ist, kann man nach und nach mehr Flaschen und weniger Socken nehmen.)Bitte habt bei sowas immer ein Auge auf Eure Hunde, damit aus dem Spaß kein trauriger Ernst wird. Ich habe mit meinen und vielen anderen spielbegeisterten Hunden keine Probleme mit den angegebenen Materialien gehabt. Aber wer weiß, auf welche Ideen Eure Hunde kommen? Also geht bitte mit Bedacht vor und seid aufmerksam.

